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Tödliche Küsse

Eigentlich mache ich ja keine Musik Reviews. Und eigentlich halte ich mich auch mit Empfehlungen zurück. Aber dazu gibt es heute eine Ausnahme und zwar aus rein emotionaler Verbindung.

Es geht um die Band A Kiss Could Be Deadly die am 22 Juni ihre neueste EP – Farewell – rausgebracht haben. Insgesamt besteht die aus 6 Titeln, wobei ein Titel eine Alternativ-Version ist und zwei Titel Remixes sind. Positiv muss ich gleich mal anmerken, dass ich mich immer wieder mal freue eine Frauenstimme zu hören, vor allem wenn die Band aus dem Alternative/Punk Bereich kommt und damit zum Männerstimmen-Einerlei eine Alternative bietet. Was zusätzlich überrascht hat sind die Anleihen aus dem Synth-Pop Bereich die dem ganzen eine eigenständige Note verpassen.

Nach dem vierten oder fünften Hören fiel mir dann vor allem der vierte Titel ins Ohr. Und zwar covert die Band den Titel Metro, den ich zum ersten Mal von der Band System Of A Down gehört habe und den ich absolut grandios finde. Es war dieser Titel der mich, in der Zeit als ich noch aktiv Gitarre lernte, dazu veranlasst hat Power-Chords zu lernen. Es war also genau dieser Titel der mir die Welt des Punk-Rock, Metal und anderen Geschrammels eröffnet hat. Um so begeisterter war ich nach Jahren wieder mal diesen Titel zu hören und zwar in einer gelungenen Version. Zwar hat der Titel im Gesang seine Aggressivität eingebüßt, aber das macht den Titel nicht schlechter, im Gegenteil.

Leider gibt es den Titel nicht auf der Myspace-Seite zu hören, aber wer ein wenig Geld übrig hat und sich mit der Musik anfreunden kann, sollte unbedingt zuschlagen.

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