An aesthetic built on subverting gender norms also reinforces those same norms by constantly referencing them, and whether one’s gender presentation is read as subversive or subpar still depends on how digestible it is to mainstream society. Quelle: It’s Time for Goth Culture to Embrace the Gender Identities of All Its Members (Link via @laufmoos)

Ein sehr interessanter Artikel mit vielen Beobachtungen, die ich in der dt. Szene auch sehen würde.

Zwei Fragen tauchen da in meinem Kopf so auf. Zum einen würde mich interessieren was unter Goth-Szene verstanden wird. Also geht es ausschließlich um die Gothic-Szene (im Sinne von Tradgoth) oder das was hier eher als schwarze Szene bezeichnet wird. Denn in der schwarzen Szene gibt es durchaus stärkere Differenzen was den Umgang mit Gender angeht. So gibt es z.B. die Cybergothic-Ecke, in der Gender recht fluide verhandelt wird. Auf der anderen Seite gibt es die EBM/Industrial-Ecke in der Outfits viel stärker gendered sind (vor allem bei Militaryklamotten). Daran angeschlossen würde sich mir die Frage stellen, was heißt das für die (Un-)Sichtbarkeit von Gender Identities??

Die zweite Frage stelle ich irgendwann anders. Sie würde vom eigentlichen Thema weg führen…

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