Pünktlich zu jeder Wahl, die es schafft innerhalb der Social Media-Kanäle etwas Relevanz zu erlangen sind sie immer wieder da: “Statistik-“gestützte “Wahlanalysen”.

Was ich meine ist nicht etwa eine differenzierte Analyse der Wahlergebnisse die sich auf nachvollziehbare statistische Daten stützt. Nein, ich meine Tweets, die gefühlt zwei Sekunden nach Verkündung des Wahlergebnisses, meinen eine umfassende Interpretation der Wahl zu liefern und diese mit “Statistiken” unterstützen. Meist (fast immer) sind diese “Statistiken” nicht verlinkt, sondern es handelt sich um Bilder von irgendwelchen Tabellen, Diagrammen oder sonstigen nach Fakten aussehenden Fragmenten. Alternativ wird auf einen Tweet mit solchen Fragmenten gelinkt. Was fast immer fehlt ist eine Quellenangabe. Also die Möglichkeit nachzuvollziehen, wer hat die “Daten” erhoben, wie sind die “Daten” erhoben worden, wie viele Personen sind befragt worden, welche Personen sind befragt worden etc..

Warum das wichtig ist? Seit Monaten ist das Gerede über Fake-News groß. Über Sachen, die sich einfach jemand ausgedacht hat, um eine Stimmung zu erzeugen. Ich will nicht behaupten, dass Nachvollziehbarkeit von Daten absolut verhindern kann, dass sich jemand einfach was ausdenkt, aber es macht es aufwendiger einfach irgendwelchen Bullshit zu verbreiten (ob er nun der eigenen Meinung entspricht oder nicht).

Noch immer auf die Ohren

Am 08.03.2012 habe ich hier einmal gepostet, was ich für Podcasts höre. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen. Nachdem ich mich neulich im Jabber mal wieder über Podcasts unterhalten habe hier die aktuelle Liste von dem was ich höre.

Kleine Anmerkung: Es sind ein paar Podcasts dabei, bei denen keine neuen Folgen mehr erscheinen. Ich behalte diese aber im Podcatcher in der leisen Hoffnung, dass sie einmal fortgesetzt werden.

Sticker im Hörsaal